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Eine digitale Zeitschaltuhr zeichnet sich dadurch aus, dass in ihr mehrere Schaltvorgänge programmiert werden können. Damit kann man entweder einzelne Verbraucher zu- und abschalten. Die Zeiten lassen sich wahlweise sowohl innerhalb eines Tages als auch über längere Zeiträume datums- oder wochentagsabhängig programmieren.
Diese Vielfalt der Möglichkeiten, die eine programmierte digitale Zeitschaltuhr bietet, prädestiniert sie förmlich für einige Einsatzgebiete. Jeder kennt das Phänomen, dass man einem Einfamilienhaus ansieht, ob dessen Bewohner zu Hause sind oder sich gerade in einem längeren Urlaub befinden. Das eröffnet natürlich den Langfingern die Chance, ohne Risiko zugreifen zu können. Das kann man verhindern, indem man eine digitale Zeitschaltuhr dazu nutzt, beispielsweise die Markisen oder Rollläden zu bewegen und in einzelnen Räumen kleine Lampen an- und auszuschalten. So erweckt man einen bewohnten Eindruck.
Die digitale Zeitschaltuhr bietet im Vergleich zu ihren mechanischen Kollegen deutlich mehr Möglichkeiten. Eine mechanische Zeitschaltuhr arbeitet mit Schiebern, bei denen in der Regel jeder den Zeitraum einer Viertelstunde umfasst. Durch die Drehung des Aufsatzes wird das Relais geschlossen, wenn es mit den eingeklickten Schiebern in Kontakt kommt. Dadurch lassen sich mit einer mechanischen Zeitschaltuhr nur identische Schaltabläufe innerhalb eines Tages festlegen, während die digitale Zeitschaltuhr auch unterschiedliche Programmierungen für verschiedene Wochentage zulässt.
Eines der zu lösenden Probleme stellte anfangs die eigene Stromversorgung für die digitale Zeitschaltuhr dar. Die ersten Modelle waren mit Batterien oder Akkus erhältlich. Moderne Modelle besitzen inzwischen ein Netzteil, so dass sie auch dauerhaft betrieben werden können. Das erweitert ihre möglichen Einsatzgebiete noch einmal zusätzlich.
Besonders beliebt sind digitale Zeitschaltuhren an Ampelanlagen. Dort kann mit ihrer Hilfe automatisch zwischen verschiedenen Schaltmodi gewechselt werden, durch die die Länge der Grünphase immer dem jeweiligen Verkehrsaufkommen angepasst werden kann. Auch bei Alarmanlagen werden die kleinen technischen Wunderwerke eingesetzt. Durch sie kann man nie vergessen, die Alarmanlage scharf zu machen, weil sie es automatisch zu einer genau vorgegebenen Zeit tun. Weitere Einsatzgebiete für Zeitschaltuhren sind Heizungs- und Klimaanlagen sowie die Straßen- und Gehwegbeleuchtungen. Weitere Tipps & Tricks zum Thema Digitale Zeitschalturen und mehr gibt es auf vernetzt.de.