Die ersten Schritte der Unternehmensgründung sind geschafft. Die Planung steht, die Firma existiert, nun beginnt die wichtige StartUp-Phase für das Unternehmen. Für den Gründer heißt es jetzt, die geschäftliche Infrastruktur aufzubauen. Es gilt, Kontakte zu Kunden und Geschäftspartnern zu knüpfen, die eigenen Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen und durch Marketingaktionen einen Einstieg in den Markt zu erreichen. In dieser Phase besteht ein intensiver Kapitalbedarf für das Unternehmen. Gewinne werden in der StarUp-Phase kaum realisiert werden können. Doch wer beim Einstieg in die Geschäftswelt am falschen Ende spart, der wird voraussichtlich auch mittel- und langfristig keinen Erfolg haben. Hinzu kommt, dass jetzt noch Zeit ist, sich durch gezielte Beratung und passendes Coaching auf die zukünftige Geschäftstätigkeit vorzubereiten. Wenn das Tagesgeschäft erst einmal angelaufen ist, heißt dies für viele, selbst mitarbeitende Unternehmer, dass kaum noch Zeit für Planungen und Beratungen bleibt.
Aus den genannten Gründen ist es daher gerade in der Startup-Phase sinnvoll, noch einmal auf die Unterstützung durch einen Unternehmensberater zurückzugreifen. So können gezielt die Erfolge beim Markteinstieg kontrolliert und gegebenenfalls auch überholte Planungen noch einmal an die aktuelle Marktsituation angepasst werden. Denn oftmals zeigen sich Lücken im Unternehmenskonzept tatsächlich erst dann, wenn die Gründung erfolgt ist. Hier gilt es, zusammen mit einem Unternehmensberater das bestehende Konzept weiterzuentwickeln. Auf diese Weise können zwar nicht sämtliche Startschwierigkeiten ausgemerzt werden, doch können Probleme, die das junge Unternehmen gefährden rechtzeitig erkannt werden. Zusammen mit dem erfahrenen Unternehmensberater besteht dann die Möglichkeit, die Konzepte so anzupassen, dass die neue Firma sicher die Klippen der Startup-Phase umschiffen kann.
Wer sich als Jungunternehmer vor den Kosten einer Beratung scheut sollte sich bewusst machen, dass gerade Unwissenheit und Unerfahrenheit oft dazu führen, dass eigentlich gut geplante Unternehmen in Wachstumsbranchen wieder geschlossen oder insolvent werden. Hinzu kommt, dass die Beratung in der Startup-Phase auch finanziell gefördert werden kann, zum Beispiel durch das sogenannte Gründercoaching. Wer die so gewährten Zuschüsse nicht in Anspruch nimmt, der verschenkt bares Geld, denn die finanzielle Unterstützung für das Gründercoaching muss nicht zurückgezahlt werden. Es ist also in jedem Fall sinnvoll, in der Startup-Phase eines Unternehmens wichtige Beratungskompetenzen zu nutzen, um die noch junge Firma auf einen sicheren Kurs zu bringen.
Autor: Oliver Binsner – Unternehmensberater und Interim Manager
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